
Beschreibung der Attraktion
Der Edinburgh Zoo ist eine gemeinnützige Organisation, die sich nicht nur der Unterhaltung und Bildung von Besuchern widmet, sondern auch an ernsthaften Forschungsprojekten teilnimmt. Und heute arbeitet der Zoo aktiv in folgenden Bereichen: Zucht seltener und gefährdeter Arten in Gefangenschaft; Forschung im Bereich Ethologie (Tierverhalten); aktive Teilnahme an verschiedenen Naturschutzprogrammen auf der ganzen Welt.
Die Royal Zoological Society of Scotland wurde 1909 gegründet. Der Verein kaufte von der Stadt ein Grundstück für einen Tiergarten, und der Tiergarten selbst wurde nach dem Vorbild des Tierparks Hagenbeck in Hamburg geplant. Der Edinburgh Zoo war ein "Freiluft"-Zoo, der den natürlichen Lebensraum der Tiere nach Möglichkeit nachbildete. Im Vergleich zu den beengten Stahlkäfigen, die für viktorianische Menagerien typisch sind, war dies neu und fortschrittlich. Der Scottish National Zoological Park (so sein offizieller Name) wurde im Sommer 1913 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Für viele Menschen ist der Name Edinburgh Zoo fest mit Pinguinen verbunden, und das ist nicht überraschend. Die ersten Pinguine tauchten hier 1914 auf. Das erste Küken von Königspinguinen schlüpfte 1919 im Zoo - dies war das erste Mal, dass ein Pinguinküken in Gefangenschaft geboren wurde. Eine der buntesten und beliebtesten Veranstaltungen des Tages ist die Pinguinparade, bei der der Begleiter die Voliere öffnet und die Pinguine spazieren gehen und die Besucher die Möglichkeit haben, besser mit ihnen zu kommunizieren. Der Anfang dieser Tradition war ein Zufall - mehrere Pinguine flüchteten aus dem Gehege und machten einen Spaziergang durch den Zoo. Die Parade ist auf Seiten der Pinguine absolut freiwillig, daher wird das Interesse der Öffentlichkeit dadurch geschürt, dass nicht vorhersehbar ist, wie viele Pinguine zur Parade gehen und ob sie überhaupt herauskommen. Und ein Pinguin namens Nils Olaf ist nicht nur das Maskottchen der norwegischen königlichen Garde - er wurde zum Ritter geschlagen und zum Oberstleutnant ernannt.
Der Budongo Trail bietet Zoobesuchern die Möglichkeit, Schimpansen in einem hochmodernen Gehege zu sehen und mehr über unsere nächsten Verwandten zu erfahren.
Im Vogelhaus können Sie die exotischsten Vögel wie den Purpur-Turaco, den balinesischen Star und die Nikobaren-Taube sehen. Sehr beliebt sind Volieren mit Biruangs (malaiischen Bären), Saki-Affen und natürlich Koalas, die in keinem Zoo Großbritanniens zu finden sind.